Wasserrettung - THL Wasser, Vermisstensuche

Nachdem ein Mitteiler ein Schlauchboot auf dem Inn gemeldet hatte, wurde ein Großaufgebot von Rettungskräften an den Hochwasser führenden Fluss alarmiert. Zum Zeitpunkt der Alarmierung betrug der Pegel etwa 6 Meter. Wir wurden mit unserem Boot alarmiert. Auf Grund der Hochwasserlage und dem vielen und vorallem großen Treibgut entschieden unsere Bootsführer vor Ort dass ein Einsetzen zu gefährlich für unsere Einsatzkräfte ist. Daraufhin bestzten wir die "alte Innbrücke" in Kraiburg mit den beiden Fahrzeuge Kraiburg 40/1 und 43/1 um den Fluss auszuleuchten. Die beiden Fahrzeuge Kraiburg 62/1 und 11/1 sperrten die Straße zwischen Kraiburg und dem Kreisverkehr bei Niederndorf für den Durchgangsverkehr so dass alle Einsatzkräfte an und auf der Brücke sicher arbeiten konnten.

Sich bei Hochwasser an, in oder auf einen Fluss zu begeben ist lebensgefährlich und birgt nicht nur für übermütige Wassersportler, sondern auch die Einsatzkräfte Gefahr für Leib und Leben!

Bitte beachtet Sie auch immer folgende Verhaltenshinweise bei Hochwasser:

- keine gesperrten Wege betreten

- keine überfluteten Brücken/Straßen betreten

- erhöhte Vorsicht bei nicht gesperrten Wegen

- keine Flüsse mit Booten oder Kanus befahren, denn Treibgut wie Äste und Bäume werden zur Todesfalle

- mindestens 2 Meter Abstand von der Wasserkante halten

- Kinder nicht alleine lassen - am besten an der Hand nehmen

- Hunde an die Leine nehmen

- mit rasch steigendem Pegel rechnen (Flutwelle)

 

Fotos: fib/Eß


Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung Sirene
Einsatzstart 18. Juli 2021 20:38
Mannschaftstärke 28
Einsatzdauer 01:30
Fahrzeuge Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
Löschgruppenfahrzeug
Mehrzweckfahrzeug
Rettungsboot
Rüstwagen
Alarmierte Einheiten FF St. Erasmus
FF Waldkraiburg
FF Pürten
FF Mühldorf a. Inn
THW OV Mühldorf
Wasserwacht Waldkraiburg
Wasserwacht Mühldorf
DLRG Mühldorf
Einsatzleiter Wasserrettung Mühldorf